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Log IrfanViewUm Bilder im Internet ohne Scrollbalken darzustellen, müssen Bilder kleingerechnet werden. Noch immer surfen im Jahr 2010 ca. 20% aller Internetnutzer mit einer Bildschirmauflösung von 1024x768 Pixeln. Aber auch Nutzer mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln haben Probleme bei der Darstellung von Bildern mit einer Auflösung von mehr als  2 Megapixeln. Außerdem möchten die Nutzer von großen Bildschirmen oft mehrere Fenster gleichzeitig sehen. Der zweite Grund, warum Bilder kleiner gerechnet werden sollten, ist, dass ein großes Bild eine wesentlich längere Ladezeit bedeutet. Noch immer gibt es viele Haushalte in Deutschland, die über eine sehr langsame bzw. keine DSL-Leitung verfügen.

HINWEIS: Eine PDF-Datei sowie ein Video-Tutorial zum Download befinden sich am Ende des Beitrages.

1. Grundsätzliches

Ihre Internetseite soll auf den Betrachter gut wirken, schön und harmonisch aussehen. Dieser Grundsatz sollte und müsste das Ziel eines Jeden sein, der eine Internetseite betreut und mit Inhalten füllt. Daher erstellen Sie bitte nur Bilder in den Formaten 3:2, 4:3 oder 1:1.

Das Format 3:2
Dieses Format ist das ursprüngliche Bildformat der Fotografie. Erinnern Sie sich noch an „analoge“ Bilder, die mit einem richtigen Film erstellt worden sind? Bei der Entwicklung konnte man auswählen zwischen den Größen 15x10 cm; 13,5x9 cm oder 10,5x7 cm. Ersetzen Sie bitte das „x“ durch „:“ und rechnen Sie es aus. Es kommt der gleiche Wert heraus wie bei 3:2.

Das Format 4:3
Die ersten Computer wurden an handelsübliche Röhrenfernseher angeschlossen. Die Fernseher hatten das Format 4:3. Dann kamen die ersten Digitalkameras. Damit sich das Vergnügen über den ganzen Bildschirm erstreckte wurde das Format 4:3 verwendet. Probleme gab es, als die Fotoentwickler dazu übergingen digitale Bildvorlagen als Fotos auszudrucken. Die Entwickler kannten bis dahin nur 3:2.

Das Format 1:1
Wenn man von einem Bild nur einen Ausschnitt wählen möchte und dort viele störende Elemente über bleiben, kann man ein quadratisches Format wählen. Es sollte aber der letzte Ausweg sein.

2. Bildausschnitt wählen

Sollten Sie den Wunsch verspüren aus einem Bild nur einen Ausschnitt zu wählen, gilt der Grundsatz: Erst Bildausschnitt wählen, dann das Bild wie in Punkt 3 beschrieben kleiner rechnen.

Spezielle Markierung erstellen-> Öffnen Sie ein Bild Ihrer Wahl.
-> Wählen Sie nun im oberen waagerechten Menu „Bearbeiten“
    und danach „Spezielle Markierung erstellen...“ aus.
    (Tastenkombination „Shift“ + „C“ („Hochstelltaste“ + „C“))
-> In dem erscheinenden Fenster wählen Sie bitte in dem Feld
    „Seitenverhältnis Breite/Höhe:“ Ihr gewünschtes Format aus.
    Links sind die Querformate und rechts die Hochformate.
-> Drücken Sie nun den Button „Auf Bild anwenden“.
-> In dem Bild taucht nun ein Markierungsrahmen auf, der
    angepasst werden kann.
-> Zunächst verschieben Sie den Rahmen auf den
    gewünschten Ausschnitt. Klicken Sie in den Rahmen mit der
    RECHTEN Maustaste, halten diese gedrückt und bewegen
    die Maus auf den Ausschnitt.
-> Nun passen wir die Größe des Rahmens an. Halten Sie bitte die „Strg“-Taste gedrückt, und
    ziehen Sie nun mit gedrückter linker Maustaste den Rahmen größer oder kleiner. Lassen Sie auf
    keinen Fall
die „Strg“-Taste los bevor die Maus still steht. Die Taste sorgt dafür, dass der
    Rahmen proportional im Verhältnis bleibt.
-> Verschieben Sie den Rahmen gegebenenfalls noch einmal mit der RECHTEN Maustaste.
-> Wählen Sie nun im oberen waagerechten Menu „Bearbeiten“ und danach „Ausschneiden - Markierung“
    aus. (Tastenkombination „Strg“ + „X“) Nun fehlt der markierte Bereich im Bild. Keine Angst er ist ja
    noch da!
-> Klicken Sie nun bitte mit der linken Maustaste in den Rest vom Bild, so dass der weiße
    Markierungsrahmen verschwindet.
    Wählen Sie nun im oberen waagerechten Menu „Bearbeiten“ und danach „Einfügen“ aus.
    (Tastenkombination „Strg“ + „V“)
-> Schon ist der von uns gewählte Ausschnitt im richtigen Format wieder da.
-> Befolgen Sie bitte jetzt Punkt 3, um das Bild kleiner zu rechnen.

3. Ein bestehendes Bild kleiner rechnen

Größe ändern-> Öffnen Sie ein Bild Ihrer Wahl.
-> Wählen Sie nun im oberen waagerechten Menu „Bild“ und
    danach „Größe ändern ...“ aus.
    (Tastenkombination „Strg“ + „R“)
-> Im sich nun öffnenden Fenster achten Sie bitte darauf, dass
    im unteren linken Bereich ein Haken vor „Proportional“ und
    „Schärfen nach Resample“ gesetzt ist.
-> In dem aktivierten Feld „Neue Größe:“ ersetzen Sie den bei
    „Breite“ oder „Höhe“ GRÖßEREN Wert mit 600. Der kleinere
    Wert sollte sich automatisch angepasst haben. Die Einheit
    stellen Sie auf „Pixel“.
-> In dem Feld „Methode:“ aktivieren Sie „Resample (bessere
    Qualität).
-> In der darunter befindlichen Drop-Down-Auswahl wählen Sie „Lanczos Filter (langsam)“ aus. (Wir
    wollen schließlich schöne Bilder haben.)
-> Drücken Sie die Taste „OK“

Das Resultat ist das kleingerechnete Bild. Durch den Haken vor „Proportional“ verkleinert das Programm selbständig proportional den zweiten Wert. Wir empfehlen Ihnen den größten Wert auf 600 Pixel zu setzen. Dies ist ein Erfahrungswert. Diese Bilder sind nicht zu groß und nicht zu klein. Bei einem Format von 3:2 müsste der kleinere Wert jetzt auf 400 Pixel stehen, bei dem Format 4:3 müsste er 450 Pixel betragen. Sollten Sie einen quadratischen Ausschnitt wählen, dann setzen Sie beide Werte auf 450 Pixel.

Der Haken vor „Schärfen nach Resample“ aktiviert eine automatische Schärfung des Bildes nach der Verkleinerung. Der Computer ermittelt bei der Verkleinerung von Bildern eine Durchschnittsfarbe der umliegenden Pixel. Dies hat eine Unschärfe des neuen Bildes zur Folge. Sollte das verkleinerte Bild noch nicht genug Schärfe haben, können Sie eine weitere Schärfe durch IrvanView veranlassen:

Wählen Sie nun im oberen waagerechten Menu „Bild“ und danach „Schärfen“ aus.
(Tastenkombination „Shift“ + „S“ („Hochstelltaste“ + „S“))

4. Das Bild abspeichern

Wie eingangs schon erwähnt brauchen wir möglichst kleine Dateien. Wir möchten aber auch gut aussehende Bilder. Beim Abspeichern müssen wir nun einen Kompromiss finden zwischen Dateigröße und Bildqualität.

Speichern untern ... (PlugIn)-> Wählen Sie nun im oberen waagerechten Menu „Datei“ und
    danach „Speichern fürs Web... (PlugIn)“ aus. (leider keine
    Tastenkombination)
-> In dem erscheinendem Fenster wählen Sie „JPEG“ als
    Dateiformat aus.
-> Etwas tiefer ist ein Schieberegler davor steht „Quality“. Der
    Schieberegler sollte nicht unter 75% stehen, sonst wird die
    Qualität des Bildes zu schlecht.
-> Achten Sie bitte jetzt auf die Dateigröße (im Bild 52,09 KiB).
    Ist die Datei kleiner als 65 KiB, dann können Sie den
    Schieberegler nach rechts stellen, bis die Datei in etwa 65
    KiB groß ist. Ist die Datei größer als 65 KiB und der
    Schieberegler steht schon auf 75%, dann ändern Sie den Schieberegler nicht weiter nach links.
-> Drücken Sie den Button „Save as...“
-> Wählen Sie einen Ordner auf Ihrem Computer, in dem Sie das Bild abspeichern möchten.
-> Wählen Sie einen Dateinamen OHNE SONDERZEICHEN auch KEIN LEERZEICHEN; NUR
    Buchstaben, Zahlen, „-“ und „_“
.
-> Drücken Sie den „Speichern“-Button.
-> Schließen Sie das kleine Fenster über den Button „Close“.

Das Bild ist nun soweit, um auf den Webhostingplatz geladen zu werden.